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Erfolgreiche Kooperation des Kaufmännischen Berufskollegs der Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz und der Maschinenfabrik Lauffer verbindet Theorie und Praxis


Die Schülerinnen und Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs Oberndorf-Sulz mit den Lauffer-Ausbildungsleitern Matthias Krauß und Marcel Dürr, Schulleiterin Susanne Galla und Fachlehrer Frank Stahl.

Gemeinsam haben sich die Maschinenfabrik Lauffer GmbH & Co. KG aus Horb a.N. und das Kaufmännische Berufskolleg der Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz für eine neuartige Kooperation entschieden, welche eine Plattform für gegenseitigen Informations- und Wissensaustausch schaffen soll. Initiiert wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Horber Familienunternehmen und dem Berufskolleg von Susanne Galla, Schulleiterin der Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz sowie Matthias Krauß und Marcel Dürr, den beiden Ausbildungsleitern beim Pressen- und Anlagenbauer. Im Zuge eines Praxisprojekts, bei dem die Schülerinnen und Schüler des aktuellen Jahrgangs des Berufskollegs eigenverantwortlich eine neues Produkt von der Entwicklung und Konstruktion über die Fertigung und Montage bis hin zum Vertrieb zur Marktreife bringen mussten, sollte vor allem der Austausch zwischen den technischen und kaufmännischen Disziplinen der Ausbildung gefördert werden. Damit soll neben dem Verständnis für den jeweilig anderen Bereich auch ein ganzheitliches, prozess- und kostenoptimiertes Denken geschult werden. Einen ersten Eindruck über das Unternehmen Lauffer konnten die Schüler des Berufskollegs bei einer Betriebsbesichtigung der Maschinenfabrik Lauffer gewinnen. Neben der Besichtigung von aktuell im Bau befindlichen Pressen und Anlagen wurde den Schülerinnen und Schülern dabei der Prozess der Entstehung eines Produktes vom Auftragseingang bis hin zur Auslieferung erläutert. So lernten die Schülerinnen und Schüler anhand von Fräs- und Drehteilen aus der Produktion verschiedene Rohmaterialien kennen, so dass sie ein Gespür dafür entwickeln konnten, Materialien zielgerecht einzusetzen, um eine kostenoptimierte Ressourcenplanung durchzuführen. Anschließend galt es, die Kosten sowie die Fertigungszeiten für ein zu fertigendes Teil zu berechnen, um so die Aufgaben der Arbeitsvorbereitung kennenzulernen. Langfristiges Ziel des Projekts ist aus Sicht des Berufskollegs, möglichst viele Schülerinnen und Schüler in eine betriebliche Ausbildung einzugliedern. Die Horber Maschinenfabrik erhofft sich durch die enge Kooperation mit dem Berufskolleg neue Bewerberinnen und Bewerber für die angebotenen Ausbildungs- und Studienstellen anwerben zu können, um den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern.